Altmühltal - Von der Quelle zur Donaumündung ( 250 km )

Resümee
Einleitung
Auch dieses Jahr starteten wir wieder unsere Radtour, doch leider nur mit drei Mannen, nämlich Ekki, Manni und meine Wenigkeit. Unser Freund Peter hatte leider auch keine Zeit uns zu managen aber wenigstens nahm er sich die Zeit uns mit dem Auto und Anhänger zum Startpunkt zu fahren und holte uns auch eine Woche später wieder in Kehlheim ab.

Da wir die ersten paar Monate dieses Jahres kein besonderes Wetter hatten, fanden wir leider nicht die Zeit um vor der Tour ein wenig zu üben, weshalb wir uns dieses Mal für eine kurze Tour von nur 250km entschieden haben.

Die Einzelheiten könnt Ihr wie immer in meinem ausführlichen bebilderten Bericht über unsere Tour durchs Altmühltal entnehmen.

8. Juni : Anreise zur Quelle und von der Quelle nach Herrieden (38 km) (nach oben)
Um 7.30 Uhr starteten wir mit dem Auto und Anhänger in Wöllstadt. Peter fuhr uns zum Startpunkt und Hotte der dieses Jahr leider nicht mitfahren konnte begleitete uns netterweise nach Hornau, in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber.
Um 11.00 Uhr kamen wir am Hornauer Weiher an.

Sofort machten wir uns ans abladen der Räder.

Noch ein letztes Bild der diesjährigen Radler.

Die Erklärung das der Hornauer Weiher der Ursprung der Altmühl ist
Ein letzter Blick über den See und die Tour beginnt.
11.20 Uhr Abfahrt Richtung Colmberg.
Burg
Erfrischungspause in Colmberg.
Ekki
Manni
Leutershausen
14.00 Uhr Cappuccino in Leutershausen.
Schönes Stadttor in Leutershausen.
Gustav Weißkopf Denkmal.
Ankunft in Herrieden um 15.30 Uhr und direkt eine Bleibe im
 "Gasthof zur Sonne" gefunden.

(DZ 32€, EZ 42€ incl. Frühstück).

Auch die Räder waren in der abgeschlossenen Garage sicher untergebracht.

Ekkis erster Schnaps nach fast einem Jahr Abstinenz.

Manni wollte uns was gutes tun und bestellte eine Runde Schnaps auf seine Kosten. Er wollte es einfach nicht glauben das ein Willi hier mit 4,90€ zu Buche schlägt. Was er nicht wusste das er einen Edelbrand bestellt hatte.

9. Juni : Herrieden - Windsfeld (37 km) (nach oben)
Frühstück 8.30 Uhr , Abfahrt um 9.20 Uhr.
Unser Hotel "Zur Sonne".
Die Chefin des Hotels begleitete uns ein Stück des Weges.
Herrliche Radwege entlang der Altmühl.
Die beiden von Hinten.
Altmühlausläufer.

Von 13.00 bis 14.00 verbrachten wir in einem netten Biergarten in Gunzenhausen. Hier nahmen wir auch eine Kleinigkeit zu Mittag ein. Im Schatten der Bäume konnte man es aushalten.

Weiter ging die Reise.
Ankunft um 15.15 Uhr in Windsfeld.

Zufällig fanden wir unsere Heutige Unterkunft. Es war der vor ca. einem Jahr neu eröffnete "Moarhof" der Familie Nehmeier. Die Heidi und der Norbert sind sehr nett und super freundlich. Der Abend war gerettet denn hier gab es einen Saal wo wir das Fußballspiel Deutschland - Costa Rica (4:2) auf der Großleinwand schauen konnten.

Die Zimmer vom Moarhof waren perfekt eingerichtet und komplett neu.

Diese Pension wäre noch mal eine Reise hier her wert.

Die Preise war auch sehr human für die Ausstattung

 (DZ 29€, EZ 32€ incl. Frühstück)

Hier noch der Eingang zum "Moarhof"
10. Juni : Windsfeld - Mörnsheim (47 km) (nach oben)

Weiter ging die Fahrt nach dem Frühstück um 9.15 Uhr.

Immer wieder Imposant die alten Dampflokomotiven.

Die Altmühl in Pappenheim.
Die Hauptstraße durch Pappenheim.
Erklärung für das Sprichwort "Ich kenne meine Pappenheimer":

Eigentlich müsste man sagen: Ganz klar ist die Sache nicht. Schon im 30jährigen Krieg war der Spruch in ganz Europa gebräuchlich. Popularität erlangte der Satz jedenfalls durch Schiller mit der Verwendung in seinem Drama "Wallensteins Tod". Dort lässt Schiller den Feldherrn Wallenstein sagen "Daran erkenn' ich meine Pappenheimer" und er sagt dies einer Abordnung der Pappenheimer Kürassiere, die ihn darüber befragen, ob das im Heer umgehende Gerücht über Verhandlungen mit den Schweden wahr sei. Das der Ausspruch heute in einem ganz anderen Sinne verwendet wird, ist unbestritten. Im übrigen haben bis vor einigen Jahrzehnten in Nürnberg die "Tullnramer", das sind die Kanal- und Grubenreiniger, die "Pappenheimer" geheißen. Warum, ist schnell gesagt. Bei einem Reichstag ist im überfüllten Saal die Decke durchgebrochen und die erlauchte Gesellschaft landete in der darunter liegenden Abortgrube. Um solche Vorkommnisse in der Zukunft zu vermeiden, erhielt der Marschall vom Kaiser den Auftrag, künftig um gereinigte Gruben besorgt zu sein. Der Marschall hat diesen Auftrag durch seine Knechte aus Pappenheim fein säuberlich ausführen lassen und dabei ist halt der Herkunftsort der Ausführenden in der Erinnerung geblieben.

Blick auf die Burg Pappenheim.
Die Burg Pappenheim von der Seite aus.
12.30 Uhr Mittagessen in Pappenheim.
Kurz die Beine vertreten und ein paar Bilder machen.
Die Felsformation nennt man die Zwölf-Apostel-Felsen.

Die 12 Apostel.

Ekki wartet wieder auf mich da ich noch am Fotografieren bin.
Weiter geht´s Richtung Mörnsheim.
Unsere heutige Unterkunft im Gasthof "Zum Brunnen"
Die Zimmer sind soweit ganz in Ordnung und die Preise ok.

(DZ 26,50 €, EZ 30€ incl. Frühstück)

Wieder haben wir Glück, denn auch hier gibt es einen großen Fernseher.

Der Fußballabend ist abermals gerettet. Wer macht auch schon während der Fußball WM eine Fahrradtour.

11. Juni : Mörnsheim - Eichstätt (28 km) (nach oben)

8.30 Uhr Frühstück und um 9.20 Uhr ging's dann los nachdem Manni mit telefonieren fertig war. Und wieder Sonne pur und blauer Himmel.

Die Altmühl.
Unterwegs eingefangen !
In diesem Abschnitt des Altmühlradweges befahren wir meistens gewalzte Schotterwege.
In dieser Werkstatt konnte unser bzw. Ekkis erste Panne wieder behoben werden. Das Pedal hatte sich gelockert und konnte nur mit einem Spezial-Schlüssel wieder fest gezogen werden.
Solange Ekkis Fahrrad repariert wurde genehmigten wir uns einen Cappuccino.
Natur pur !
Einfahrt nach Eichstätt.
Blick auf die Willibaldsburg die Eichstätt überragt
Die Willibaldsburg.
Residenzplatz mit Marienbrunnen.

Der Marktplatz von Eichstätt.

Obwohl wir Heute nur 28km gefahren sind waren wir ziemlich geschafft,

denn wir hatten den ganzen Tag nur Gegenwind und der war so stark das wir sogar Bergab noch treten mussten, wobei die Radler die uns entgegen kamen ein leichtes hatten.

Eine Übernachtung haben wir im Gasthof "Zur Trompete" gefunden.

Das Doppelzimmer war ganz ok nur mein Einzelzimmer war sehr klein, zumindest das Badezimmer. Toilette, Dusche und Waschbecken auf einer Fläche von 1,20m x 1,30m !!!.

Der Preis für ein DZ betrug 30,00 € und DZ 38,00 € incl. Frühstück.

Am Abend machten wir einen kleinen Spaziergang durch die Stadt und anschließend schauten wir Fußball.

12. Juni : Eichstätt - Beilngries (48 km) (nach oben)
Die Landschaft ähnlich wie in der Fränkischen Schweiz.
Marktplatz in Beilngries.
Um 8.30 Uhr Frühstück wie immer :), und um 9.15 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Beilngries. Wieder war es sehr warm und nur Sonne und keine einzige Wolke zu sehen.

Um 10.15 Uhr gönnten wir uns eine kleine Kaffeepause in Walting und um 12.00 Uhr machten wir Mittag in Grösdorf bei Kipfenberg nach ca. 30km.

Ankunft in Beilngries war um 14.50 Uhr. Auch hier war es kein Problem eine Unterkunft für uns drei zu finden. Wir entschieden uns für den Gasthof Bauernbräu direkt am Marktplatz, auf dem alle angrenzenden Lokal Biergarnituren aufgestellt hatten und eine Großleinwand war auch vorhanden. Da konnte ja nichts mehr schief gehen.

Die Zimmer waren sehr schön und die Preise gingen auch. Das DZ kostete 31,00 €, ebenso das EZ incl. Frühstück.

Das grüne Haus ist unsere Bleibe für die Nacht.
13. Juni : Beilngries - Kehlheim ( 50 km) (nach oben)
8.30 Uhr Frühstück, Abfahrt um 9.05 Uhr.
Ekki schaut sich mal um wo wir überhaupt rum fahren.

Ekki und Manni.

Burg Prunn thront auf einem schmalen, steil aufragenden Jurafelsen, 70 Meter über dem Talboden.
Dort fahren Sie !
Die Burg Prunn von der anderen Seite.
Um die Burg rankt sich eine romantische Legende.

Der Burgherr wollte seine schöne Tochter nur dem zur Frau geben, dem es gelungen war, die Burg zu umreiten. Zwei Anwärter stürzten sich bei diesem waghalsigen Unternehmen zu Tode. Erst der Dritte, dem die ganze Liebe des schönen Burgfräuleins gehörte, erlangte die Hand seiner Angebeteten mit

einer List: Er umritt die Burg am Fuße des Felsens.

Europas längste Hängebrücke über den Main-Donau-Kanal.

Eine letzte Rast kurz vor Kehlheim.

Imposant die Brücke.
Geschafft !!! 15.00 Uhr Ankunft in Kehlheim.

Auch hier gleich wieder freie Zimmer für uns gefunden. Wie wir später erfuhren war eine ganze Menge Glück dabei das der Gasthof "Weißes Lamm", in dem wir Unterkunft fanden, fast immer ausgebucht ist. Und tatsächlich waren die Zimmer schön und die Preise gingen, schließlich waren wir Mitten in der Stadt. DZ 33,00 € und EZ 42,00 € incl. Frühstück.

Wir bleiben hier 2 Nächte, da wir uns morgen Kehlheim und Kloster Weltenburg anschauen möchten.

Am Abend kam auch Peter wieder zu uns und wir schauten natürlich alle zusammen Fußball !!

Noch ein paar Kurven und wir haben unser Ziel erreicht.
14. Juni : Kehlheim (nach oben)
Die Befreiungshalle in Kehlheim.
Der Donaudurchbruch bei Kehlheim.
8.30 Uhr Frühstück.

Vormittags machten wir eine Donaufahrt von Kehlheim zum Kloster Weltenburg. Hier kommt man auch an der engsten Stelle der Donau vorbei, dem Donaudurchbruch. Nach ca. 40 Minuten erreichen wir das Kloster Weltenburg, wo wir uns ein paar Weißwürste und ein dunkles Klosterbier gönnten.

Am Nachmittag spielten wir eine Runde Minigolf, selbst das machte uns in der Hitze zu schaffen.

Kloster Weltenburg.
15. Juni : Heimreise (nach oben)
Frühstück gab's wie immer um 8.30 Uhr und die Heimreise begann um 9.15 Uhr, nachdem die Fahrräder wieder auf dem Anhänger verstaut waren.

Ankunft um 14.30 Uhr in Wöllstadt.

Resümee (nach oben)
Es war eine landschaftlich sehr schöne Strecke die immer abwechslungsreich und abseits von stark befahrenen Straßen lag. Meistens ging es bis auf ein paar Hügel eigentlich immer eben dahin.

Leider waren wir dieses Jahr nur zu dritt was wir auch ein wenig am Spaßfaktor merkten, was nicht heißt das wir keinen Spaß hatten, aber mit mehr Leuten ist es einfach schöner.

Aber auch wir drei hatten sehr schöne Momente an die wir uns sicher auch immer wieder gerne erinnern werden.

(nach oben)